Aus Inseln wurden Städte, dazwischen liegen Schutzgebiete
Koper und Izola waren Inseln: Koper wurde 1827 über einen Damm mit dem Festland verbunden; in Izola trug man die Stadtmauern ab und schüttete mit ihren Steinen den Kanal zu. Piran liegt an der Spitze einer Halbinsel. Ein großer Teil der Niederungen um die Altstadt von Koper ist dem Meer abgewonnenes Land, die trockengelegten Flächen von Semedela und Škocjan, und der kommunale Raumplan (OPN) der Stadtgemeinde weist diese Senken bis heute als hochwassergefährdet aus.
Wo die Städte enden, beginnt geschützte Natur: Škocjanski zatok, das größte Brackwasser-Feuchtgebiet Sloweniens, ein Naturreservat zwischen Hafen und Bertoki; der Landschaftspark Strunjan zwischen Izola und Piran, mit der Lagune Stjuža, Salinen, in denen noch Salz gewonnen wird, und Steilküsten aus Flysch; die Salinen von Sečovlje, seit 1993 Ramsar-Gebiet. Der Flysch ist in Bewegung: Der Fußweg von Piran nach Fiesa wurde im Mai 2024 nach einem Erdrutsch gesperrt und im September 2026 wegen instabiler Hänge erneut.




